Künstlergruppe HAI zu Gast bei L&L

Seit gestern bereichert eine Auswahl farbintensiver Gemälde der Ateliergemeinschaft HAI die Räume der Akademie Literatur&Leben. Wir danken den Künstlern Hanne Gros, Andrea Zander und Ingo Schinowski (www.atelier-hai.de) für die Leihgaben und freuen uns auf eine festliche Vernissage am 2. Dezember 2017, zu der wir noch gesondert einladen. Save the date!

Abschluss der Jahresgruppen 2016/2017 am 20. Januar 2017

Mit überaus fantasievollen, engagierten und gut ausgearbeiteten Beiträgen zum diesjährigen Kreativprojekt überraschten uns unsere Teilnehmerinnen während der Abschlussveranstaltung zum aktuellen Akademischen Jahr 2016/2017. Unter dem Motto „Wenn Du geredet hättest …“ kamen ganz unterschiedliche Charaktere aus Shakespere-Stücken zu Wort, die endlich das aussprachen, was sie schon immer einmal sagen wollten. Dokumentiert sind die entstandenen Texte in einer wunderschön gestalteten Broschüre, die zudem einen ausführlichen Überblick über die beiden behandelten Jahresthemen bietet.

Im Anschluss an die Vergabe der Zertifikate an die Teilnehmerinnen gaben Christina Rohwetter und Sabine Göttel einen Einblick in die geplanten Jahresthemen 2017/2018 . Das Jahr klang schließlich mit einem gewohnt gut organisierten, köstlichen Abendessen im Hotel Schweizer Hof aus.

Allen TeilnehmerInnen der Montags- und der Dienstagsgruppe herzlichen Dank für die wunderschöne gemeinsame Zeit, die Einladung zum Essen und die netten Geschenke! Auf ein neues, inspirationsreiches Akademisches Jahr 2017/2018!

Fotos: Ursula Metzenheim

Die Sphinx in der Hundewelt. Frank Wedekind

Eine literarisch-musikalische Hommage
an den Geist des Hauses

fand am 06. Oktober 2016 unter dem Motto „24h Literatur – Literaturwerkstatt Hannover“ in den Räumen der Akademie mit großem Erfolg statt. Alle Plätze waren restlos ausgebucht!

Der in Hannover geborene Skandalautor Frank Wedekind
(1864-1918, „Frühlings Erwachen“) verbrachte einige Jahre‘
seiner Kindheit in der heutigen Roscherstraße 12, dem Sitz der Akademie Literatur&Leben. Mit einer literarisch-musikalischen
Hommage erinnerten wir an den Geist unseres Hauses: Christina
Rohwetter referierte über Wedekind und Hannover, Sabine Göttel las aus Briefen an seine Frau Tilly; Jan Beukenberg und Anke Winter-Kuchenbecker performten Lieder des Autors zur Gitarre.
Die Besucher erhielten außerdem Informationen zum geplanten Jahresprogramm 2017/2018 der Akademie.

Wir bedanken uns bei Elke Oberheide vom Kulturbüro Hannover herzlich für die Einladung zur Teilnahme an der Literaturwerkstatt!

Flyer (pdf) zum Herunterladen:
24h_literatur_web

 

Geselliger Abschluss der Jahresgruppen 2015/2016 am 8. Februar

Am 8. Februar beschlossen die beiden Jahresgruppen das Akademische Jahr 2015/2016 in den Räumen von Literatur&Leben mit einer gemeinsam gestalteten Abschlussfeier. Im Mittelpunkt stand die Lesung von Texten, die die Teilnehmerinnen im Zusammenhang mit unserer Studienreise nach Potsdam und ins Havelland angefertigt hatten: Vielfältig und informativ, nachdenklich und humorvoll, poetisch und satirisch reflektieren sie die Begegnung mit Menschen, Bauwerken und Landschaften in diesem einmaligen Kulturraum – immer mit einer unverwechselbar persönlichen Note.

Nach der feierlichen Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmerinnen erhielten die Dozentinnen ihrerseits ein Dankeschön: eine mit großer Sorgfalt gestaltete Broschüre, die die vorgetragenen Texte, selbst aufgenommene Fotos und eine Zusammenfassung der Jahresthemen 2016/2017 enthält. (Von hoher Qualität waren auch die mitgebrachten Berliner und andere Köstlichkeiten (es war schließlich Rosenmontag!), die uns die Zeit versüßten.)

Ein gemeinsames Essen im Hotel Schweizer Hof rundete den gelungenen Vormittag ab.

Wir bedanken uns nochmals herzlich bei unseren Teilnehmerinnen und freuen uns auf die gemeinsame Zeit im neuen Akademischen Jahr  2016/2017!

Reise ins Havelland – Nachlese

Schreiben auf Reisen – 28.-30.08.2015

Innerhalb des aktuellen Jahresprogramms „Literatur und Reisen“ erkundeten die beiden Jahresgruppen Ende August Potsdam und das umliegende Havelland auf den Spuren Theodor Fontanes. Die Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert von der einmaligen Natur- und Kulturlandschaft, in der man der älteren und jüngeren Geschichte Deutschlands auf Schritt und Tritt begegnet. Programmpunkte waren u.a.: Führung durch das Fontane-Archiv-Potsdam, Führung durch die Pfaueninsel, Führung durch die Villenkolonie Babelsberg. Die kommenden Seminartermine im 2. Trimester nutzen die Teilnehmerinnen dazu, die 3tägige Reise auf der Grundlage ihrer Notizen, Souvenirs, Fotos etc. unter dem Motto „Schreiben auf Reisen“ zu „gestalteter Erfahrung“ zu verwandeln. Wir freuen uns schon sehr auf die Präsentation der Ergebnisse!

Fotos: Beatrice Bürrig,  Ursula Metzenheim

Nachlese: Literatur und Boxen

Am 21. September 2015 stellten zwei vielversprechende junge Autorinnen im Literaturhaus Hannover ihre neuen Bücher in Lesung und Gespräch vor. Veranstalter waren die Akademie Literatur & Leben in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro der Landeshauptstadt Hannover und der Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover. Das gemeinsame Thema lautete:

Literatur und Boxen –
Johann Rukelie Trollmann und Max Schmeling

In ihrem flirrenden Gesellschaftspanorama „Deutscher Meister“ erzählt Stephanie Bart von dem charismatischen Boxer Johann Rukelie Trollmann aus Hannover, dem die Nazis im Sommer 1933 den deutschen Meistertitel aberkennen, weil er ein Sinto ist. Vom Siegen und Verlieren, vom Zu-Boden-Gehen und Weitermachen, von Leben und Tod handelt auch Saskia Hennig von Langes Roman „Zurück zum Feuer“. Hier geraten die Protagonisten in die Aura Max Schmelings und nehmen den Kampf auf gegen das Verschwinden außerhalb des Boxrings.

Sabine Göttel und Christina Rohwetter von der Akademie Literatur und Leben moderierten das Gespräch über Lebensgeschichten im Bannkreis historischer und poetischer Wahrheit, an dem sich auch das Publikum rege beteiligte.

Elke Oberheide vom Kulturbüro Hannover begrüßte unter den ca. 80 Zuhörerinnen und Zuhörern als Ehrengäste Rita Trollmann, die Tochter Johann Trollmanns, sowie weitere Mitglieder der Familie des Boxers.

Stephanie Bart, geboren 1965, studierte Ethnologie und Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg. Als Autorin debütierte sie mit dem Roman „Goodbye Bismarck“. Für „Deutscher Meister“ erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds sowie den Rheingau Literatur Preis.

Saskia Hennig von Lange, geboren 1976, studierte Angewandte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte an der Universität Gießen. Ihr Debüt „Alles, was draußen ist“ erhielt den Wortspiele Literaturpreis und den Rauriser Literaturpreis. Ihr Roman „Zurück zum Feuer“ wurde mit dem Clemens-Brentano-Förderpreis ausgezeichnet. Saskia Hennig von Lange nahm am diesjährigen Wettbewerb um den Ingeborg Bachmann-Preis teil.

 

Literatur & Reise

Beim Lesen guter Bücher
wächst die Seele empor.
Voltaire

Melden Sie sich zum unverbindlichen Schnuppern an!

Liebe Literaturinteressierte,

Am 20. und 21. April hat unser neues Jahresprogramm zum Thema Literatur & Reise begonnen! Zum bereits siebten Mal sind unsere beiden Jahresgruppen  am Start – montags und dienstags,  jeweils von 09.30 – 13.00 Uhr – in unseren schönen Räumen in der Roscherstr. 12 im Herzen Hannovers.

Wir laden Sie herzlich ein, sich ganz unverbindlich ein Bild zu machen von der besonderen Lernatmosphäre, den Themen & Texten, die wir in den kommenden Monaten bearbeiten werden, den Teilnehmern und natürlich auch von uns, den Seminarleiterinnen.

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Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und melden Sie sich zu einem unverbindlichen Schnuppertermin an:

Anmeldung Schnuppertermin 2015/2016

Details zu „Literatur und Reise“ finden Sie hier:

Jahresprogramm 2015/2016

Gern informieren und beraten wir Sie auch telefonisch unter 0511/3882210

Nachlese

Gastvortrag über Bertha von Suttner

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Vortragsraum der Akademie Literatur und Leben am 27. Februar: Die Hamburger Autorin und Dozentin Martina Bölck hielt einen höchst lebendigen und informativen Bildvortrag über Leben und Werk der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner (1843-1914), die als „Kämpferin für den Frieden“ Geschichte machte. Doch auch als Schriftstellerin bleibt die Mitbegründerin der internationalen Friedensbewegung nach diesem Vortrag im Gedächtnis. Frau Bölck empfiehlt neben dem epochemachenden Werk „Die Waffen nieder!“ vor allem den futuristischen Roman „Das Maschinenzeitalter“. Von Suttner veröffentlichte ihn 1889 anonym, da ihr die „Vorurteile gegen die Denkfähigkeit der Frauen“ noch zu groß erschienen!

Das Maschinenzeitalter
Reprint im Zwiebelzwerg Verlag, 1983

 

Foto: Ursula Metzenheim

Genius loci

Gelungener Abschluss des
Akademischen Jahres 2014/2015!

Der Ort und sein Geist oder Der Geist und sein Ort

Am 2. und 3. Februar schlossen die Jahresgruppen 2014/2015 das Thema „Hannover literarisch“ mit der Präsentation der Kreativaufgabe „Mein Genius loci“ und einem Stadtspaziergang der besonderen Art ab.

Bei knackigen Temperaturen ging es zunächst an die Orte in Hannover, von denen sich die Teilnehmerinnen zu eigenen Erzählungen, Gedichten und Bildern anregen ließen: Im Welfengarten, in der Schiller- und Königstraße, am Maschteich und in der HDI-Arena lauschten wir den Autorinnen und waren überrascht von der Vielfalt der Beziehungen zwischen Betrachter, Ort und literarischer Inspiration, die die Texte bereit hielten. Mit einer kenntnisreichen Führung durch die HDI-Arena – die Wirkungsstätte von Hannover 96 – endete der Rundgang, bevor wir den ereignisreichen Tag im Gartensaal des Neuen Rathauses mit der weiteren Präsentation eigener Texte und einem Mittagessen abschlossen.

Ein Video-Kaminfeuer im historischen Restaurant „Högers“ am Stephansplatz bildete die Kulisse für die Präsentation weiterer Hausarbeiten am darauffolgenden Dienstag. Auch hier staunten Dozentinnen und Teilnehmerinnen über die Kreativität der Autorinnen und die Reichhaltigkeit der Ergebnisse.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Textbeiträge der Teilnehmerinnen zum neuen Kreativmotto „Schreiben und Reisen“ im Jahr 2015/2016. Mehr dazu hier!

Fotos: Irene Jaursch